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Wer soll das Chromebook kaufen?

Das hört sich nach einem Erfolgsrezept an: Das Chromebook startet in weniger als zehn Sekunden, kann einen Tag ohne Steckdose auskommen, speichert und sichert somit alle Daten im Internet, hat eine QWERTZ-Tastatur und ist leichter als ein Laptop.

Als Chrome OS vor zwei Jahren das erste Mal vorgestellt wurde, schien dieses Konzept revolutionär. Das war noch die Zeit der Netbooks, doch dann brachte Apple sein iPad heraus.


Das Chromebook hat Konkurrenz: das iPad, aber auch zahlreiche Subnotebooks
Das Chromebook hat Konkurrenz: das iPad, aber auch zahlreiche Subnotebooks

Das iPad startet in weniger als zehn Sekunden, kann einen Tag ohne Steckdose auskommen, hat zwar etwas mehr Speicher, aber die Daten können auch direkt im Internet gespeichert und somit gesichert werden, es ist leichter als ein Netbook, verzichtet dafür aber auf eine QWERTZ-Tastatur.

Konsumieren oder kommunizieren?

Ein Tablet macht also fast alles das, was auch ein Chromebook macht. Es gibt aber zwei entscheidende Unterschiede: Das Chromebook hat eine richtige Tastatur. Dafür ist das iPad sexy – und nochmal um die Hälfte leichter.

In den meisten Fällen wird die Kaufentscheidung wohl so ausfallen: sexy statt schreiben. Mit dem Tablet wird vor allem konsumiert, nicht kommuniziert. Wer schreibt heute noch Blogs und lange E-Mails? Twitter und Facebook lassen sich auch über den Touchscreen bedienen.

Wer jedoch tatsächlich eine QWERTZ-Tastatur in voller Größe benötigt, wird sich beim Chromebook umgewöhnen müssen. Es gibt kein Schreibprogramm, das die Daten auf der SSD speichert. Die Web-Anwendungen benötigen einen Internetzugang.

Alternative Subnotebook

Wer ein leichtes und ausdauerndes Arbeitsgerät benötigt oder zu viel Geld hat, wird daher eine Alternative bei den zahlreichen Subnotebooks finden, die jetzt auf den Markt kommen.

Mit 12-Zoll-Display, 1,5 kg Gewicht und 8 Stunden Akkulaufzeit bieten sie das, was auch das Samsung Chromebook bietet. Dafür gibt es einen richtigen Prozessor und viel Speicher. Auch die Bootzeit soll sich dramatisch verkürzen.



12. May 2011 | 21:08 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Google, Chrome OS, Chromebook, iPad, Tablet, Subnotebook


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