Online-Kiosk

PagePlace: E-Books und E-Paper von der Telekom

Nicht nur Apple und Google verkaufen Zeitungen für das Tablet – auch die Deutsche Telekom. Zur CeBIT wurde der digitale Kiosk PagePlace vorgestellt, worüber sich Zeitungen, Zeitschriften und Bücher kaufen und auf Desktop-Rechner, Tablet und Smartphone lesen lassen.

Im Angebot befinden sich 40.000 Bücher, die von vielen Verlagen stammen und von der E-Book-Plattform Libreka geliefert werden sowie 450 Zeitschriften und 20 Zeitungen. Darunter sind auch die Süddeutsche, die Zeit, das Handelsblatt, Prinz, und die Für Sie.


So sieht PagePlace auf dem iPhone aus
So sieht PagePlace auf dem iPhone aus

Die E-Books werden im ePub-Format ausgeliefert, die Zeitungen und Zeitschriften im PDF-Format. Zugriff hat man darauf über sein persönliches Bücherregal. Die Texte können auf mehrere Geräten geladen werden. Lesezeichen und Notizen werden automatisch synchronisiert.

Noch im Aufbau

PagePlace befindet sich noch im Aufbau. Momentan ist der Online-Kiosk nur über den Browser eines Windows-Rechners oder über eine iOS-Anwendung auf iPhone oder iPad zu erreichen. Im April sollen Android und Mac folgen.

Innerhalb der nächsten drei Monate soll es auch sogenannte In-App-Verkäufe geben. Gemeint sind damit wahrscheinlich Abo-Modelle.

Einfach zu zahlen

Gezahlt wird über die Telekom-Rechnung, ClickandBuy, Paypal oder die Kreditkarte. PagePlace versteht sich als technische Plattform und ist kein Vertragspartner. Die Verlage haben vollen Zugriff auf die Kundendaten.

Den größten Trumpf sieht die Telekom allerdings in ihrer bestehenden Kundenbasis: 24,7 Millionen Festnetzkunden und 34,7 Millionen Mobilfunkkunden erhalten in Deutschland einen leichten Zugang zum neuen Online-Kiosk.



1. March 2011 | 19:30 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Online-Kiosk, PagePlace, Deutsche Telekom, E-Book, Buch, E-Paper, Zeitung, Zeitschrift, iPhone, iPad


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