Google

Street View erhält vielen Lücken

Bei Google sollen mehrere hundertausend Widersprüche eingegangen sein. Dies berichtet der Spiegel unter Berufung auf Unternehmenskreise. Hausbesitzer wie auch Mieter können das Bild ihres Hauses bei Google Street View entfernen lassen.

Der Kartendienst hatte Datenschützern zugesagt, alle Widersprüche, die bis zum 15. Oktober eingehen, noch vor dem Start von Google Street View in Deutschland zu berücksichtigen.


So sieht Street View auf dem iPhone aus
So sieht Street View auf dem iPhone aus

Der Dienst, der Panoramaansichten ganzer Straßenzüge zeigt, startet demnach mit Lücken in sechsstelliger Höhe. Der Bericht sagt allerdings nicht, ob die Widersprüche nur aus den 20 Städten stammen, deren Straßen Google beim Deutschlandstart zeigen will.

Geo-Gipfel tagt am Montag

Google selbst hat noch keine Zahlen genannt, aber zugesichert, dass auch nach dem Start von Street View einzelne Hausansichten entfernt werden können. Neue Mieter oder Besitzer können das Bild aber nachträglich nicht mehr hinzufügen lassen.

Am Montag trifft sich der Geo-Gipfel, den Bundesinnenminister Thomas de Maizière einberufen hat. Nach diesem Treffen wird die Bundesregierung entscheiden, ob sie die Erfassung und den Umgang mit Geodaten per Gesetz regeln will.


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18. September 2010 | 18:07 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Google, Street View, Google Maps, Widerspruch, Haus, Häuseransicht, Panoramaansicht, Straßenzüge, Geo-Gipfel, Thomas de Maizière


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