Blackberry

RIM-Chef: Regierungen sollen Internet abschalten

In einem Gespräch mit dem Wall Street Journal (WSJ) hat Mike Lazaridis, einer von beiden RIM-Chefs, die Regierungen kritisiert, die Zugriff auf die verschlüsselten Blackberry-Daten fordern.

Sie würden das Wachstum von E-Commerce gefährden, so Lazaridis. Letztlich gehe es aber nicht nur um Blackberrys.  Verschlüsselungen seien ein Problem des gesamten Internet. Wenn Regierungen damit nicht umgehen könnten, so Lazaridis weiter, sollten sie das Internet abschalten.


Der Blackberry Storm verschlüsselt seine Daten
Der Blackberry Storm verschlüsselt seine Daten

Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten angekündigt, ab 11. Oktober den Datenverkehr von Blackberrys zu blockieren. Weil die Daten des Blackberry verschlüsselt werden, sei die nationale Sicherheit gefährdet.

Ǘberzeugungsarbeit leisten


Auch China, Indien, Saudi-Arabien und Kuwait haben schon einen Zugang zu den Blackberry-Daten gefordert.

Research in Motion (RIM), das Unternehmen hinter dem Blackberry, sucht eine gemeinsame Lösung mit diesen Ländern. Diese, so ließ Lazaridis gegenüber dem Wall Street Journal durchblicken, bestehe aber in Überzeugungsarbeit, nicht in einer technischen Lösung.

Die Vereinigten Arabischen Emirate möchten den Datenverkehr der Blackberry-Smartphones über einen Proxy-Server im eigenen Land laufen lassen. Darauf könnten staatliche Stellen dann zugreifen.


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5. August 2010 | 17:15 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Blackberry, RIM, Research in Motion, Mike Lazaridis, Wall Street Journal, Verschlüsselung, Sicherheit, Vereinigte Arabische Emirate, Regierungen, Länder


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