Handy-Browser
Firefox für Android, aber nicht für Blackberry
Mozilla will auf die Smartphones - wenn auch nicht auf alle. Für das iPhone wird es keinen Firefox-Browser geben, das erlaubt Apple nicht, aber eine eigenständige Anwendung. Das verriet Mozilla-Chef John Lilly vor über einer Woche dem Blog GigaOm. Om Malik hat aber noch mehr erfahren.
Derzeit wird ein mobiler Firefox für Maemo und Windows Mobile entwickelt. Danach soll, so Lilly, ein Firefox für Smartphones mit Google Android folgen.

Pocketbrain im Firefox Mobile
Einen Firefox für den Blackberry werde es aber voraussichtlich nicht geben, da dieser in Java entwickelt werden müsste. Auch für Symbian werde es keinen Firefox geben, da dieses Betriebssystem zu schwach sei.
Der Alleskönner
Die Leistungsfähigkeit scheint ein wichtiges Kriterium zu sein. "Wir wollten einen Browser bauen, der alles kann - Javascript, CSS, Flash, SVG, Video und Audio. Das bedeutete, dass wir eine Weile auf bessere Geräte warten mussten, die mit modernen Browsern umgehen können", so Lilly.
Firefox will mehr können als andere Browser. Das betrifft die Funktionen, die sich über Add-ons erweitern lassen sollen, aber auch die Geschwindigkeit.
Firefox 3.6 inside
"Wir haben viel Zeit investiert um sicherzustellen, dass Javascript und unsere Rendering Engine auf ARM-Prozessoren ziemlich schnell arbeiten", so Lilly weiter.
Der mobile Firefox wird unter dem Namen Fennec entwickelt und basiert auf der Rendering Engine Firefox 3.6, die noch nicht einmal für den Desktop-Browser veröffentlicht wurde.
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