iTunes

Ausgesperrt: Apple blockt Palm Pre

Als das Palm Pre erschien, synchronisierte es noch Musik und Filme direkt mit iTunes. Das war zwar auch eine Funktion, vor allem aber eine Provokation. Apple hat sich auf diesen Streit eingelassen. Die neue iTunes-Version sperrt den Palm Pre wieder aus.

Angekündigt hatte Apple dies im Supportforum. Neuere iTunes-Versionen könnten keine Geräte mehr erkennen, die sich nicht mit offizieller Erlaubnis von Apple andocken. Genau das hatte das Palm Pre getan: sich als iPod ausgegeben.


Palm-Chef Jon Rubinstein: Eine Funktion, aber auch eine Provokation
Palm-Chef Jon Rubinstein: Eine Funktion, aber auch eine Provokation

iTunes 8.2.1 bügelt zwar erst einmal einige Fehler aus, enthüllt aber auch die Maskerade des Palm Pre. Im nächsten Schritt könnte sich das Palm Pre nun wieder eine neue Tarnhülle zulegen.

Apple reagiert uncool

Mehr als ein Katz-und-Maus-Spiel wäre das allerdings nicht - jedenfalls keine Funktion, auf die sich die Nutzer dauerhaft verlassen könnten.

Darum geht es auch gar nicht. Palm hat Apple vorgeführt. Das coole Unternehmen mit dem iPhone reagiert uncool. Palm hat sich dagegen mit einem vermeintlich Großen angelegt und sich - nicht ungewollt - Präsenz in den Medien verschafft.

Was aus Palm Media Sync wird, ist unklar. Darüber konnten ohnehin nur Medien ohne DRM abgeglichen werden. Wer ein Palm Pre besitzt, hat andere Möglichkeiten. Über ein USB-Datenkabel wird es vom Rechner als Massenspeicher erkannt. Zudem gibt es schon die ersten Software-Lösungen zum Medienabgleich.

16. Juli 2009 | 13:44 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: iTunes, Palm Pre, Apple, Palm Media Sync, Medien, Synchronisation, iPod, Musik, Filme, Audio, Video



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