Jon Rubinstein

Das Palm Treo Pro und sein Kontra

Na endlich, dachte man, als Palm in der letzten Woche ein neues Smartphone vorstellte - das Palm Treo Pro. Gottseidank, war der zweite Gedanke, hat es aktuelle Technik an Bord. Für Palm war dies ein großer Schritt nach vorne. Dennoch ist man bloß gleichgezogen. Das Palm Treo Pro muss sich erst noch gegen iPhone, Xperia X1 und Samsung Omnia beweisen - vor allem aber gegen das Blackberry Bold.

Palm hat sich im letzten Jahr mit zwei Linien neu aufgestellt. Die Treo-Smartphones laufen unter Windows Mobile und richten sich an Geschäftsleute. Das Centro wendet sich dagegen an Frauen und Studenten. Diese Klassifizierung stammt tatsächlich von Palm selbst. Was Palm zu Zeiten der PDAs und der ersten Treos einzigartig machte, ist längst verloren.

Nicht mehr einzigartig: Treo-Smartphones
Nicht mehr einzigartig: Treo-Smartphones
Schon seit langem versucht man den Eindruck zu vermitteln, dass es wieder wie früher wird. Man möge nur Geduld haben und das neue Betriebssystem abwarten. Nova OS soll es Gerüchten zufolge heißen. Ob es aber hält, was Palm verspricht, man weiß es nicht. Alles, was bis dahin veröffentlicht wird, füllt nur diese Lücke - auch das Palm Treo Pro.

Übergang zum richtigen Palm-Smartphone

Der Lückenfüller heißt Jon Rubinstein und kommt von Apple. Nach einem Bericht der New York Times (NYT) wurden Rubinstein bei Antritt im Juli 2007 30 verschiedene Modelle vorgelegt. Alle befanden sich in irgendeinem Zustand der Entwicklung. Die meisten Geräte wurden laut NYT umgehend gestoppt. Seitdem hat das Palm Centro das Licht der Welt erblickt - und jetzt das Palm Treo Pro.

HSDPA, WLAN und einen großen Akku bringen aber mittlerweile die meisten Topgeräte mit. Palm hat dem eigenwilligen Windows Mobile nicht einmal eine eigene Oberfläche spendiert. Die neuen Shortcuts jedenfalls sollen nicht das leisten, was andere vorgeben zu können. Aber auch das bleibt abzuwarten.

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25. August 2008 | 20:49 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Jon Rubinstein, Palm, Palm Treo Pro, Nova OS


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