Datentarife

Mobile Flatrates mit Einschränkungen

Mit den ersten mobilen Flatrates wird viel geworben, sie leisten aber nicht so viel wie die Flatrate am heimischen DSL-Anschluss. Die Bandbreiten sind geringer und schwanken. Voice-over-IP und Filesharing werden in der Regel von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausgeschlossen und sogar technisch blockiert. Ausnahmen wie die Nutzung von Skype sind im Einzelfall möglich.

Also aufgepasst: Auch wenn die Werbung es verspricht, nicht jeder Tarif, der sich Flatrate nennt, ist auch eine Flatrate. Man sollte stets auf das Kleingedruckte achten. Echte Datenflatrates wird es im Mobilfunk vorerst nicht geben. In der einen oder anderen Form bestehen Einschränkungen, die dem Mobilfunkanbieter Kontrolle über den gesamten Datenverkehr geben. Diese verbergen sich dann hinter wohlklingenden Formeln wie zum Beispiel "Fair Flat Policy" (Vodafone).

Der Preis ist jedoch wieder DSL-like. Wer sich für eine Flatrate entscheidet, muss mit monatlich 25 bis 50 Euro tief in die Tasche greifen. Wer unterwegs dann doch den WLAN-Zugang vorzieht, zahlt nochmals extra. Auch die Laufzeit des Vertrages kann länger sein als bei einfachen Volumentarifen. Es ist daher ratsam, erst eine Flatrate zu bestellen, wenn man zuvor sein Nutzungsverhalten über einen Volumentarif erkundet hat.

Mit neuen Funktechniken wie HSDPA, wird es auch Flatrates für unterschiedliche Bandbreiten geben. Eine UMTS-Flatrate mit 384 kbit/s im Download wird weniger kosten als eine HSDPA-Flatrate mit 7,2 Mbit/s. Und bereits jetzt schon gibt es Flatrates für einzelne Dienste, zum Beispiel nur für den Abruf von E-Mails.


Kommentare

#2

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Adrian | 21.03.2015 | 20:34 Uhr

#1

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Adrian | 21.03.2015 | 20:33 Uhr

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