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T-Mobile kassiert für Instant Messaging
Im Februar rief T-Mobile noch das Jahr des "Mobile Instant Messaging" aus. In den neuen Verträgen für das iPhone ist die Nutzung solcher Dienste bereits verboten. Ab Oktober wird es einen eigenen Messenger von T-Mobile geben - gegen Gebühr.
Der neue Instant Messenger soll Kontakt mit den Chat-Netzwerken ICQ, AOL, MSN und Yahoo aufnehmen können. Andere Multi-Messenger wie Fring oder Nimbuzz können mehr. Einziger Vorteil: Das Programm von T-Mobile verabschiedet sich in einen Standby-Modus, um den Akku zu schonen, und wird bei eintreffenden Nachrichten wieder aufgeweckt.
Chatten kostet ab OktoberT-Mobile wird den Instant Messenger offiziell zur Internationalen Funkausstellung im August vorstellen. Zu Beginn wird er nur für Geräte mit Symbian OS erhältlich sein - sowohl für S60 als auch für UIQ. T-Mobile wird für die Nutzung eine monatliche Gebühr berechnen, die den kompletten Datenverkehr beinhaltet.
Noch kann man chatten
Auch wenn T-Mobile Anfang Juli noch erklärte, mit dem Ausschluss von Instant Messaging in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) solle die Netzqualität gesichert werden, so konnte der Netzbetreiber auf damalige Nachfrage nicht erklären, worin die Gefährdung bestehe.
Derzeit handelt es sich bloß um einen Passus in den AGB. Instant Messaging lässt sich nach wie vor nutzen. Dies könnte allerdings im Oktober ein Ende haben, wenn T-Mobile seinen eigenen, kostenpflichtigen Dienst startet.
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