GPS

Zweiter Galileo-Satellit im All

Europa baut an einer Alternative zum amerikanischen Global Positioning System (GPS). Mit dem Giove-B ist nun ein zweiter Test-Satellit des europäischen Systems Galileo ins All geschossen worden. Der Satellit startete mit einer Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan und hat seine Umlaufbahn in 23.000 Kilometer Höhe erreicht.

Nicht sehr groß: Giove-B
Nicht sehr groß: Giove-B
Giove-B hat einen Generator für Navigationssignale und eine Atomuhr an Bord. Der Test-Satellit wird auch die Galileo-Umlaufbahnen vermessen. Bis 2013 sollen sich 30 Satelliten im All befinden. Drei davon werden Ersatz-Satelliten sein.

Bis zu vier Meter genau

Galileo wird die aktuelle Positon auf bis zu vier Meter genau bestimmen können und als Konkurrenz zum amerikanischen GPS-System gebaut. Dieses ist zwar frei nutzbar, in einigen Konfliktgebieten hat das US-Militär aber bereits die Genauigkeit der Standortbestimmung für die zivile Nutzung heruntergesetzt.

Galileo soll die Unabhängigkeit Europas in der Satelliten-Navigation sichern. Russland arbeitet mit Glonass an einem ähnlichen System. China plant Compass.

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28. April 2008 | 11:08 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: GPS, Galileo, Glonass, Compass, Giove-B


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