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Freenet schmiedet Mobilfunkriesen

Um selbst einer Übernahme durch Drillisch und United Internet zu entkommen, hat der Mobilfunk Service Provider Freenet seinen Konkurrenten Debitel übernommen. In einer entscheidenden Sitzung hat der Aufsichtsrat von Freenet nun dem Kauf zugestimmt. Jetzt könnte nur noch das Bundeskartellamt dazwischenfunken.

Der neue ist der alte Chef: Eckhard Spoerr
Der neue ist der alte Chef: Eckhard Spoerr
Übernommen wird die gesamte Debitel-Gruppe mit den Service Providern Debitel und Talkline sowie der Ladenkette _dug telecom. Freenet hätte damit 19 Millionen Kunden und wäre hinter T-Mobile und Vodafone der drittgrößte Mobilfunkanbieter in Deutschland. Ob Freenet alle Kunden unter einer Marke zusammenführen wird, ist nicht bekannt. Auch ist unklar, was aus Freenets DSL-Geschäft werden wird.

Freenet zahlt für Debitel 1,63 Mrd. Euro in bar und Aktien. Es werden auch Schulden in Höhe von 1,135 Mrd. Euro übernommen. Neuer Aktionär wird der Investor Permira, der dann 24,99 Prozent an Freenet halten wird. Durch die Ausgabe neuer Aktien sinkt der Anteil von Drillisch und United Internet. Eckhard Spoerr bleibt Chef des Unternehmens.

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28. April 2008 | 09:58 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: freenet, mobilcom, debitel, talkline, service provider


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