Vodafone

Vodafone: Ein Server legte das Netz lahm

Als am Donnerstagabend einige Vodafone-Kunden nicht mehr telefonieren konnten, lag dies offensichtlich an einer Netzstörung. Bis in den Freitag hinein war aber nicht klar, dass ein Großteil der fast 34 Millionen Kunden davon betroffen war. Ein einziger zentraler Server war falsch bedient worden und ausgefallen.

Vodafone-Chef Friedrich Joussen
Vodafone-Chef Friedrich Joussen
Vodafone bestätigte eine Störung zwischen 18 und 21 Uhr. Einige Kunden berichteten aber, dass sie weit mehr als drei Stunden nicht telefonieren konnnten. Vodafone dementierte auch, dass das gesamte Netz betroffen war. In das Netz einbuchen, konnte man sich zu jeder Zeit.


Die Störung wirkte sich aber auf jeden Kunden unterschiedlich aus. Die meisten konnten weder Anrufe nehmen noch selbst jemanden anrufen. In einigen Fällen ließen sich immerhin noch SMS verschicken und der Internetzugang nutzen. Oft ging nicht einmal mehr das.

 

Informationen auf der Website


Vodafone muss sich einige Kritik gefallen lassen. Nicht nur, dass der Ausfall einer einzigen Netzkomponente so große Auswirkungen hatte. Der Kunde wurde weitgehend sich selbst überlassen. Die Hotline ließ sich von einem toten Handy nicht erreichen. Dennoch war sie überlastet.

In Zukunft möchte Vodafone seine Kunden jedoch besser informieren - über die eigene Website. Die Deutsche Bahn hat gute Erfahrungen damit gemacht. Dennoch wäre es besser, den Fehler selbst zu vermeiden.

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12. April 2008 | 12:12 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Vodafone, Netzausfall, Server


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