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Yahoo: Das mobile Internet kann keiner kontrollieren

Netzbetreiber, Handyhersteller und Anwendungsentwickler sollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, so Marco Börries, Yahoos Manager fürs mobile Internet, in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Bei den Netzbetreibern und Nokia sei der "Schuss nach hinten losgegangen". Sie bieten mobile Portale an, die nach Ansicht von Börries nicht funktionieren.

Marco Börries
Marco Börries
"Das mobile Internet ist so groß, dass es kein Anbieter allein kontrollieren kann.", so Börries. Auch das iPhone sei nur eine Ausnahme. Auf dem Massenmarkt ließe sich der Erfolg nicht wiederholen. Yahoo wolle sich deshalb auch "auf wenige Dinge" konzentrieren. "Dazu gehört der Startpunkt im mobilen Internet, also unser Programm Yahoo Go. Dann unsere Suchmaschine OneSearch, die schon länger verfügbar ist. Bald kommen noch die Produkte OneConnect für die Kommunikation und OnePlace für Inhalte.", so Börries.

Yahoo versucht dem Handy-Nutzer unabhängig vom Betriebssystem einen direkten Zugriff auf das zu geben, was er gerade sucht. Yahoo oneConnect integriert alle Kommunikationsformen in einem Programm: E-Mail, SMS, soziale Netzwerke. Yahoo onePlace ist ein Bookmarkdienst, der den schnellen Zugriff auf im Netz verteilte (persönliche) Daten liefern soll. Yahoo oneSearch ist eine klassische Suchmaschine. Yahoo Go vereint alle Dienste unter einer Oberfläche.

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25. March 2008 | 13:25 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Yahoo, Portal


Kommentare

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