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Vodafone testet Downloads mit 28,8 Mbit/s

Wenn die Mobilfunk-Netzbetreiber mit schnellen Downloads über HSDPA werben, dann ist dies keine komplett neue Technik, sondern lediglich eine UMTS-Erweiterung. Waren zuerst nur Downloads mit 1,8 Mbit/s möglich, rüsten Vodafone und T-Mobile gerade ihre Netze von 3,6 Mbit/s auf 7,2 Mbit/s auf. Die Grenze liegt bei 14,4 Mbit/s.

Vodafone-Chef Arun Sarin
Vodafone-Chef Arun Sarin
Eine weitere Erweiterung spart den Netzbetreibern nun die Installation komplett neuer Technik. HSPA+ (oder auch HSPA Evolution genannt) ermöglicht sogar Downloads mit 28,8 Mbit/s. Das ist das Doppelte des bisher theoretisch möglichen. Vodafone testet HSPA+ derzeit zusammen mit Ericsson, Huawei und Qualcomm in eigens dafür aufgestellten Netzen.

Erreicht wird der höhere Datenduchsatz durch die Bündelung von Antennen nach dem MIMO-Standard (Multiple Input Multiple Output) und dem Einsatz der besseren Modulation 64-QAM HSDPA. Die MIMO-Antennen müssen selbstverständlich nicht nur in den Basisstationen, sondern auch in den mobilen Geräten eingebaut sein.

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12. February 2008 | 12:08 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Vodafone, HSPA, HSPA+, HSPA Evolution


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