Beselo.A: Handy-Wurm verbreitet sich per MMS
Die Masche ist immer die gleiche: Im Posteingang des Handys findet sich eine MMS mit der Datei Beauty.jpg, Sex.mp3 oder Love.rm. Nicht jeder versucht diese Datei zu öffnen, aber mancher. Wer neugierig ist und Pech hat, fängt sich auf diese Weise den Handy-Wurm Beselo.A ein. Dies berichtet der Sicherheitsspezialist Fortinet.
Yes or No?Der Wurm kann sich nur auf Geräten mit dem Betriebssystem Symbian OS S60 2nd Edition einnisten. Insbesondere sollen die Nokia-Modelle 6600, 6630, 6680, 7610, N70 und N72 betroffen sein. Soweit zum Pech, dass man das falsche Handy besitzt. Nun aber zur Neugier. Das Handy fragt, ob die Datei installiert werden soll, obwohl es das bei einer Mediendatei mit der Endung .jpg, .mp3 und .rm nie tun würde.
Kosten durch MMS-Versand
Wer jetzt nicht stutzig wird und die Installation abbricht, ist selbst schuld. Hinter dem reizvollen Dateinamen verbirgt sich eine SIS-Installationsdatei mit dem Wurm Beselo.A. Dieser versucht nun, an sämtliche Nummern im Telefonbuch sich selbst zu verschicken. Alternativ versucht er auch, sich per Bluetooth zu verbreiten.
Ob der Wurm einen Schaden auf dem Handy anrichten kann, ist nicht bekannt. Die verschickten MMS stellt jedenfalls der Mobilfunkanbieter in Rechnung. Ob man selbst betroffen ist, kann man daher auch einfach nachprüfen, wenn man in den MMS-Ausgangsordner schaut.
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