Palm Desktop

Palm Desktop 6.2: Nicht mehr beta, aber buggy

Als im letzten Sommer die Betaversion des Palm Desktop 6.2 erschien, konnte erstmals ein PDA oder ein Smartphone von Palm mit Windows Vista synchronisiert werden. Zu diesem Zeitpunkt war Vista bereits einige Monate alt, und der Palm Desktop 6.2 war noch eine ausgewiesene Betaversion. Zahlreiche Funktionen fehlten.


Palm warnt selbst
Palm warnt selbst

Jetzt hat der Palm Desktop 6.2 den Betastatus verlassen. Viel getan hat sich in den letzten Monaten dennoch nicht. Auf Quick Install muss man immer noch verzichten. VersaMail synchronisiert nicht mehr über das USB-Kabel. Einträge im Kalender können nicht mehr farbig markiert werden, und Geburtstage werden auch nicht mehr abgeglichen. Zudem wird nur die 32-Bit-Version von Windows Vista unterstützt. Ein 64-Bit-System lässt sich nicht über den Palm Desktop mit einem Palm synchronisieren.

Nicht mehr alle Palmgeräte unterstützt

Auch werden einige wichtige Palmgeräte nicht unterstützt. So wird das Palm Treo 650 erst gar nicht genannt. Dieses Smartphone wurde aber vor weniger als zwei Jahren noch regulär verkauft. Offiziell nicht mehr unterstützt werden das Treo 600 und die durchaus noch aktuellen PDAs Tungsten T5 und LifeDrive.

Es ist durchaus zulässig, ein Programm mit reduziertem Funktionsumfang als Betaversion zu veröffentlichen. Ein Programm jedoch, das dieses Etikett nicht mehr trägt, aber wichtige Funktionen vermissen lässt, ist einfach nur fehlerhaft - buggy.

 

Update: Die neue Software wurde nun auch wieder mit etwas Verspätung im offiziellen Palm-Blog vorgestellt.


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18. January 2008 | 15:39 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Palm Desktop, 6.2, Windows Vista, Beta


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