Openmoko
Openmoko: Neues Linux-Smartphone angekündigt
Da war doch was. Im letzten Sommer hatte Openmoko das Linux-Smartphone Neo 1973 vorgestellt - allerdings nur für Entwickler. Marktreife hat das Open-Source-Handy bislang nicht erreicht. Doch in diesem Frühjahr soll nun das Neo Freerunner erscheinen - sogar im Kaufregal. Im GPS-Navigationssystem Dash Express soll ebenfalls die Linux-Plattform zum Einsatz kommen.
OpenmokoOpenmoko scheint jetzt endlich soweit zu sein, auf eigenen finanziellen Beinen zu stehen. First International Computer (FIC) hat deshalb Openmoko in eine eigene Tochterfirma ausgelagert und Startkapital in nicht genannter Höhe zugeschossen.
Openmoko ist eine offene Linux-Plattform, die Googles Open Handset Alliance und seinem Betriebssystem Android ähnelt, allerdings schon länger existiert. Software und Hardware sind Open Source und können den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Andere Linux-Betriebssysteme wie die Access Linux Platform geben sich das wesentlich geschlossener.
Leistungsfähige Hardware
Das Neo Freerunner wird dem Neo 1973 äußerlich ähnlich sehen. Im Inneren wird auch die gleiche Software ihren Dienst tun. Die Hardware wurde jedoch den gestiegenen Anforderungen entsprechend aufgerüstet. Herzstück ist nun ein Prozessor, der mit 500 MHz getaktet ist. Damit sollen sogar Anwendungen mit 3D-Graphik möglich sein.
Die Verbindung zum Internet findet das Neo Freerunner nicht nur über den Mobilfunk, sondern auch über WLAN 802.11 b/g. Neue Software kann nicht nur für das Linux-Betriebssystem, sondern auch für die Java Virtual Machine (JVM) geschrieben werden.
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