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Nokias Ovi: iTunes wäre eine Bereicherung

In Kürze wird Nokia die Pforte zu seinem mobilen Portal Ovi öffnen. Ovi selbst heißt Tür und ist finnisch. Die Berliner Zeitung sprach mit Nokia-Vorstand Anssi Vanjoki - aber weniger über Ovi. Wer hat Angst vor Apples iPhone lautete das Thema. Nokia jedenfalls nicht.

Nokia-Vorstand Anssi Vanjoki
Nokia-Vorstand Anssi Vanjoki
Einen Vergleich von Nokia-Handys mit dem iPhone lehnte Vanjoki ab. Die Smartphones der N-Serie hätten einfach mehr Funktionen. Er räumte jedoch ein, dass die Gestaltung des iPhones auch ein Pate von Ovi gewesen sei - einer von vielen. Die Rivalen von Nokia kämen heute aber zunehmend aus der Computerbranche: Apple und HP, aber auch Google und Yahoo. "All diese Unternehmen drängen ins Zentrum des mobilen Multimedia-Geschäfts."

Kuchenstück-Schiebereien

Auch Nokia drängt es weg vom eigentlichen Geschäft, der Herstellung von Mobiltelefonen. "Keiner soll mehr umständlich seine CDs in MP3-Dateien umwandeln oder im Internet lange nach Musik suchen müssen", so Vanjoki. Vorausgesetzt, man hat ein Nokia-Handy in der Tasche.

Nokia möchte über Ovi auch Musik vertreiben und, wie Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo erst kürzlich gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte, gegen eine Beteiligung am Umsatz. Auch Apple sei eingeladen, diesem Modell zu folgen, so Vanjoki, und Ovi zu nutzen. Steve Jobs wird es sich nicht lange überlegen. Ein Stück vom Kuchen gibt er nicht gerne ab. Er isst selbst lieber bei anderen mit. So wie Nokia es nun vorhat.

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25. December 2007 | 11:39 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Nokia, Apple, iPhone, N Series, N Serie, iTunes, Ovi


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