OQO

OQO e2: Vista in der Jackentasche

Wer seinen PC in der Jackentasche tragen will, sollte sich den OQO e2 anschauen. Auf dem Nachauseweg noch Arbeit aus dem Büro zu erledigen oder den Trailer zum neuen Kinofilm anzusehen, ist mit dem HSDPA-Standard kein Problem. Darüber sind Downloads mit bis zu 3,6 Mbit/s möglich. Mit dem standardbriefgroßen (142mm x 84mm x 26mm) und 454 g schweren OQO e2 gehört Notebook-Balancieren auf dem Schoß der Vergangenheit an.

 

Kleiner Bildschirm, großer Daumen
Kleiner Bildschirm, großer Daumen

 

OQO will mit seinem Modell e2 alles bieten, was der Rechner zuhause auch kann. Deshalb laufen die Desktop-Windows-Versionen auch auf dem eingedampften Notebook. Bei maximal 1 GB Arbeitsspeicher und dem 1,6 GHz schnellen VIA-Prozessor C7M ULV holt man allerdings aus Vista nicht viel heraus. Ob das ausreicht, muss jeder Minimalist selbst entscheiden.

Notebook im Standardbrief-Format

Gelungener sind da schon die Anbindungsmöglichkeiten ans World Wide Web. Mit neun, im Magnesiumgehäuse liegenden Antennen werden alle aktuellen Funk-Standards bedient. Und diese Standards kann der Winzling: UMTS bzw. HSDPA mit bis zu 3,6 Mbit/s, GPRS und EDGE, WLAN 802.11 a/b/g sowie Bluetooth 2.0 mit EDR.
 
Der robuste Ultra Portable Computer schützt seine bis 120 GB großen Festplatten gut gegen Stöße und Stürze. Die Tastatur ist umfangreich und über die Daumen zu bedienen. Der 5 Zoll große Bildschirm hat eine 800 x 480 Pixel große Auflösung, die sich in beide Richtungen zoomen lässt.

 

Kleine Bildschirmauflösung


Was der Mini-PC durch seine Größe gegenüber einem Notebook gewinnt, büßt er durch die Bedienung über die Daumen und seinen eigentlich nicht ausreichenden Prozessor wieder ein. Eine Auflösung von 800 x 480 Pixel reicht für aktuelle Websites nur noch selten aus. So schön das Jackentaschenformat auch ist, die Laptoptasche wird man nur in wenigen Fällen am Haken hängen lassen können.
 
Der Jackentaschen-PC ist ab sofort für ca. 1500 Euro zu haben - je nach Hard- und Software-Ausstattung.

Mehr im Internet



6. December 2007 | 17:33 Uhr | Heiko Rantze | Trackback

Tags: OQO, Vista, UMPC, UPC


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