KPN
Mobile Daten: E-Plus-Mutter liest mit
Haben Sie ein Tarif gebucht, bei dem Sie VoIP-Telefonate und Instant Messaging extra zahlen? Pech gehabt. Die deutschen Mobilfunker haben anscheinend nie die Technik gehabt, diesen Datenverkehr zu blocken. In den Niederlanden soll die Deep Packet Inspection von KPN jetzt erstmals angewendet werden.
Dies berichtet das Nachrichten-Portal webwereld unter Berufung auf einer Präsentation für Investoren. KPN hatte in der letzten Woche neue Tarife eingeführt, bei denen VoIP und IM extra bezahlt werden müssen.

Thorsten Dirks ist nicht nur für E-Plus, sondern seit kurzem auch für KPN International verantwortlich
Einige deutsche Mobilfunker verbieten diese Techniken lediglich in ihren AGBs und weisen darauf hin, dass diese gegebenenfalls technisch unterbunden werden könnten.
In die Datenpakete hineingeschaut
In den Niederlanden soll aber kein Datenverkehr blockiert, sondern in Rechnung gestellt werden. Dafür wird der Datenverkehr untersucht. Per Deep Packet Inspection wird auch nicht nur von außen geschaut, ob das Datenpaket für VoIP genutzt wird, es wird auch in das Paket geblickt, ob tatsächlich VoIP drin ist.
KPN ist nicht nur ein international aufgestellter Mobilfunker und die Konzernmutter von E-Plus, sondern als königliche Post in den Niederlanden das, was die Telekom in Deutschland: der Ex-Monopolist.

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