AT&T

Deutsche Telekom verkauft T-Mobile USA

In den USA wird es in Zukunft nur noch drei statt vier nationale Mobilfunk-Netzbetreiber geben. Die Deutsche Telekom verkauft die US-Tochter T-Mobile USA an den Marktführer AT&T.

T-Mobile USA ist die Nummer vier und damit mit Abstand der kleinste der großen Mobilfunker. Der neue Riese wird dann 130 Millionen Kunden haben, 34 Millonen stammen von T-Mobile.


Telekom-Chef Rene Obermann trennt sich von der US-Tochter
Telekom-Chef Rene Obermann trennt sich von der US-Tochter

Mit AT&T und T-Mobile USA schließen sich die beiden GSM-Netzbetreiber zusammen. Der Standard wird auch in Europa genutzt, erleichtert also das weltweite Roaming. Verizon und Sprint betreiben CDMA-Netze.

LTE und HSPA+

In den USA ist man aber schon weiter mit dem Aufbau der Mobilfunknetze der vierten Generation. T-Mobile hat sich dabei mehr auf HSPA+ konzentriert, AT&T mehr auf LTE.

AT&T zahlt für die Übernahme von T-Mobile USA 39 Milliarden Dollar in Bargeld und in Aktien. Die Deutsche Telekom wird anschließend 5-8 Prozent der AT&T-Aktien halten und einen Platz im Verwaltungsrat besetzen.

Die beiden Unternehmen rechnen, dass es ein Jahr dauern wird, bis alle Behören der Übernahme zugestimmt haben.



21. March 2011 | 10:47 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: AT&T, Deutsche Telekom, T-Mobile USA


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