Börsenverein

540.000 Deutsche kauften 2010 ein E-Book

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sieht 2011 den Durchbruch für den Verkauf von E-Books. Grund hat er dafür nicht. 2010 sah es nicht viel besser als im Vorjahr aus – was Umsatz und Akzeptanz bei den Kunden betrifft.

Zusammen mit dem Marktforscher GfK wurde die Studie "Das E-Book in Deutschland" vorgestellt. 2010 wurden 21,2 Millionen E-Books verkauft – von 540.000 Käufern. Das sind gerade einmal 0,5 Prozent des Käufer-Buchmarkts (ohne Schul- und Fachbücher).


Thalia bietet den E-Reader Oyo an, um E-Books zu lesen
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Das Fazit: Die Deutschen lesen immer noch fast ausschließlich gedruckte Bücher. 82 Prozent der Deutschen kaufen nur gedruckte Bücher, 2 Prozent nur als E-Book.

Gedruckte Bücher sind schön anzusehen

78 Prozent der Befragten möchten nicht am Bildschirm lesen; 86 Prozent finden es schön, dass die eigenen Bücher zuhause im Regal stehen; 85 Prozent meinen, auf einem Gerät zu lesen, reiche nicht an das Leseerlebnis mit einem gedruckten Buch heran.

48 Prozent finden, E-Books könnten das Platzproblem zuhause lösen; 40 Prozent sagen, E-Books seien modern und würden die neue Art des Lesens werden.

56 Prozent meinen, E-Books könnten unter dem Preis eines gedruckten Buches angeboten werden; 59 Prozent finden, E-Books seien umweltfreundlich, weil sie die aufwändige Papierproduktion einsparen.



14. March 2011 | 18:42 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Börsenverein, E-Book


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