In-App-Verkäufe

Google verbannt Visual VoiceMail aus Android Market

Nachdem Apple strenge Regeln für In-App-Verkäufe durchgesetzt hat, zieht nun auch Google die Zügel an. Die Anwendung Visual VoiceMail von PhoneFusion wurde aus dem Android Market verbannt. Google drückt sich um eine Erklärung.

Visual VoiceMail ist kostenlos und wurde bereits über eine Million Mal auf ein Android-Handy geladen. Zusatz-Funktionen können nachgekauft werden. In der letzten Zeit wurden keine wesentlichen Änderungen vorgenommen, Google hat auch keine Vorwarnung gegeben.


Visual VoiceMail von PhoneFusion
Visual VoiceMail von PhoneFusion

Auf Nachfrage von PhoneFusion gab Google die Erklärung, dass der Abschnitt 3.3 der Entwickler-Richtlinien verletzt worden sei. Demnach müssen alle Verkäufe über das Zahlsystem des Android Markets abgewickelt werden – also über Google Checkout.

Alle Bewertungen verloren

Das US-Blog GigaOm, das ausführlich über den Fall berichtet, hat von Google ein ähnlich vage Stellungnahme erhalten.

Auch wenn das Problem bekannt wäre und von PhoneFusion behoben würde, so kann die Anwendung den Richtlinien gemäß nicht mehr unter dem gleichen Namen eingereicht werden.

PhoneFusion verliert damit aber nicht nur den Namen Visual VoiceMail, sondern auch alle positiven Bewertungen.

Trotzdem installieren

Dies ist auch der eigentliche Verlust, denn auf einem Android-Handy kann Visual VoiceMail nach wie vor installiert werden.

Über members.phonefusion.com/downloads/Visual_Voicemail.apk lässt sich Visual VoiceMail herunterladen. Vorher muss man noch einstellen, dass sich Anwendungen aus unbekannten Quellen installieren lassen.



26. February 2011 | 15:21 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: In-App-Verkäufe, Googke, Android Market, PhoneFusion, Visual VoiceMail, Checkout


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