Vodafone

Vodafone: Mehr Kunden, die weniger zahlen

Ist das bereits ein Trend? Nach O2 verkündet nun auch Vodafone mit seinen Quartalszahlen ein Hoch an Neukunden, aber auch ein Tief an Einnahmen pro Kunde. Früher wurden Vertragskunden als die guten und die Prepaidkunden als die schlechten angesehen. Das ist heute nicht mehr so. Vodafone verzichtet auch gleich auf diese Unterscheidung.

Vodafone-Chef Joussen
Vodafone-Chef Joussen
32,5 Millionen Kunden telefonierten zum Ende des dritten Quartals 2007 im Netz von Vodafone. Zumindest besaßen sie eine SIM-Karte, die sich dort einbuchen würde. Das sind 923.000 neu registrierte Kunden im zurückliegenden Quartal und 2,9 Mio. mehr als im Vorjahr. Davon nutzen aber nach Angaben von Vodafone nur 4,7 Mio. UMTS (4,2 Mio. mit UMTS-Handy und 517.000 mit Laptopkarte).

19,50 Euro pro Kunde und Monat

Der Gesamtumsatz betrug im ersten Halbjahr 3,9 Milliarden Euro und sank damit um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde und Monat (ARPU) betrug 19,5 Euro im letzten Quartal. Im Vorjahresquartal waren es noch 22,4 Euro. Da mit dem Zugang zum mobilen Internet mehr umgesetzt wurde, haben die Einnahmen aus Telefonaten folglich noch stärker gelitten.

In den letzten sechs Monaten wurde alleine mit diesen neuen Datendiensten (ohne SMS/MMS) 390 Millionen Euro Umsatz gemacht, ein Plus von 40,2 Prozent. Gemessen als Anteil an den Service-Umsätzen machen die neuen Datendienste nun 10,9 Prozent aus, im Vorjahresquartal waren es nur 7,4 Prozent.

Das EBITDA betrug im ersten Halbjahr 1,7 Milliarden Euro (Vorjahr 1,85 Mrd. Euro) bei einer Gewinnmarge (EBITDA-Marge, Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 43,4 Prozent. Der Gesamtumsatz im Halbjahr lag bei 3,9 Milliarden Euro.

 

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13. November 2007 | 11:08 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Vodafone, Quartal


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