Recycling
72 Millionen Handys in der Schublade
Forsa hat im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom 1.000 Menschen gefragt, wieviele Handys sie besitzen - um es zu nutzen, oder in der Schublade liegend. Demnach gibt es 72 Millionen Alt-Handys in Deutschland, die auf ihre Entsorgung warten.
Insgesamt 78 Prozent der deutschen Verbraucher nutzen der repräsentativen Umfrage zufolge mindestens ein Mobiltelefon privat oder beruflich. 14 Prozent der Befragten haben zwei Geräte und vier Prozent haben drei oder mehr Handys oder Smartphones im Einsatz.

Was passiert mit dem Handy, wenn es ausgedient hat? (Bild: Vodafone)
47 Prozent haben ein oder mehrere Handys zu Hause, die sie nicht mehr nutzen – unabhängig davon, ob sie noch funktionieren. 12 Prozent der Befragten besitzen sogar zwei ungenutzte Handys oder Smartphones, 7 Prozent haben drei Alt-Handys. Bei 8 Prozent der Deutschen liegen sogar vier oder mehr ungenutzte Mobiltelefone in der Schublade.
Nicht in den Hausmüll
80 Prozent eines Handys können recycelt werden. Darunter sind so wertvolle Metalle wie Gold, Silber, Kupfer und eine Reihe weiterer seltener Metalle. Bitkom macht aber keine Angaben dazu, mit welchem energetischen Aufwand eine solche Rückgewinnung verbunden ist.
Das Elektrogesetz verbietet eine Entsorgung ausgemusterter Handys über den Hausmüll und droht mit einem Bußgeld. Dasselbe gilt für Akkus.
Kostenlos zurückschicken
Bitkom empfiehlt eine Entsorgung über den Mobilfunkbetreiber oder über eine kommunale Abfallsammelstelle. Alle großen Netzbetreiber nehmen Altgeräte per Post zurück.
Dazu können die Kunden portofreie Versandumschläge im Internet anfordern oder im Handy-Shop abholen. Einige Betreiber nehmen alte Handys auch direkt in den Geschäften entgegen.
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