iPad

Apple soll Zeitungsverkäufer werden

Von Apple gibt es nicht nur Computer und ein Handy, sondern auch das, was auf die Geräte draufkommt: Apps, Musik, TV-Serien, Filme und Bücher. Die Mercury News berichtet, dass Apple bald auch Zeitungs-Abos für den iPad verkaufen wird.

Das Nachrichten-Portal beruft sich dabei auf Roger Fidler, der sich beim Donald W. Reynolds Journalism Institute mit digitalem Publizieren beschäftigt. Apple werde die Einnahmen nach bewährtem Muster teilen und 30 Prozent einbehalten.


Die Verlage wollen mit ihren Zeitungen auf das Apple iPad
Die Verlage wollen mit ihren Zeitungen auf das Apple iPad

Seiner Meinung nach könnte Apple auch 40 Prozent der Einnahmen aus der Werbung verlangen, die in den iPad-Anwendungen der Verlage geschaltet wird. Die Verlage würden dem Bericht zufolge Apple lieber eine feste Gebühr zahlen und über eine eigene App einen direkten Zugang zum Kunden behalten.

Apple als Vermittler von Werbung


Für einen so hohen Anteil an den Einnahmen könnte Apple den Verlagen aber auch Informationen über die Leser zukommen lassen. Das dürfte mehr sein als Name und Anschrift, die sie auch jetzt von den Abonnenten ihrer gedruckten Ausgabe erhalten. Es geht anscheinend um das Nutzungsverhalten.

Diese Daten könnten helfen, um Werbung zu verkaufen. Bei hochwertigen Anwendungen für das iPhone hat Apple bereits die Vermittlung von Werbung in die eigene Hand genommen. Dies könnte auch den laut Fidler geforderten 40-Prozent-Anteil rechtfertigen.


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19. September 2010 | 16:45 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: iPad, Apple, Zeitungen, Zeitschriften, Verlage, Roger Fidler, Donald W. Reynolds Journalism Institute, Abo, Abonnement


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