E-Reader
Amazon schrumpft den neuen Kindle
Das iPad ist doch nicht das Maß aller Dinge. Amazon lässt den E-Reader Kindle, wie er ist – ein kleines und leichtes Lesegerät mit hohem Kontrast und langer Laufzeit. Seit heute kann der Kindle 3 über amazon.com bestellt werden.
Der Bildschirm misst immer noch 6 Zoll in der Diagonalen und zeigt 800 x 600 Punkte an. Das neue E-Ink-Display bietet aber einen 50 Prozent höheren Kontrast – verglichen mit dem Kindle 2. Es soll sich bei Sonnenlicht besser lesen lassen. Auch das Umblättern soll schneller gehen.

Der Amazon Kindle 3 ist kleiner und schärfer
Der Rahmen um den Bildschirm ist jedoch geschrumpft – und damit auch das ganze Gerät. Der Amazon Kindle 3 misst nur noch 19,1 x 12,2 x 0,9 cm und ist mit 247 Gramm auch noch leichter geworden. Bei der QWERTY-Tastatur unterhalb des Displays wurden allerdings die Zifferntasten eingespart.
3.500 Bücher – immer dabei
Den Amazon Kindle 3 gibt es jetzt nicht nur in Weiß, sondern auch in Dunkelgrau. Der Speicher wurde auf 4 GB verdoppelt, sodass sich laut Amazon 3.500 Bücher darauf speichern lassen. Das populäre ePub-Format wird aber weiterhin nicht unterstützt.
Neu ist der Webkit-Browser, der allerdings noch nicht ausgereift ist. Mit dem Schwarz-Weiß-Display lässt sich aber auch nur unzulänglich im Internet surfen.
Neben einem Modell mit WLAN b/g gibt es eine Variante mit UMTS-Modul und WLAN. Wie bisher fallen keine Datenkosten an, wenn man bei Amazon neue Bücher kauft.
145 Euro – inklusive Zoll und Versand
Über den USB-Anschluss findet der Kindle 3 Anschluss an einen Computer. Er kann auf diese Weise auch geladen werden. Eine Akkuladung soll 10 Tage reichen, wenn der Funk angeschaltet ist – sonst einen Monat.
Der Amazon Kindle 3 kann jetzt bestellt werden, wird aber frühestens am 27. August geliefert. Von Deutschland aus muss man den E-Reader wie bisher in den USA bestellen. Amazon Großbritannien liefert nur ins eigene Land und nach Irland.
Die beiden Modelle kosten 139 Dollar und 189 Dollar. Durch Lieferkosten und Zollgebühren wird man hierzulande 145 Euro bzw. 190 Euro zahlen müssen.
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Na, so langsam wird er ja doch auch für mich richtig attraktiv. Der verbesserte E-Book-Reader von Amazon setzt dem für mich nun noch das Krönchen auf: http://bit.ly/AmRead
Nicole Haase | 30.07.2010 | 13:09 Uhr