iPad-Rivale

Das WePad funktioniert

Die Vorstellung des iPad-Rivalen WePad Mitte April war ein Debakel. Der Prototyp bestand bloß ein Stück Hardware, auf dem die WePad-Oberfläche nicht lief, sondern ein Video. Der Spott der Medien folgte, da der Entwickler dies zu kaschieren versuchte. Ohne Erfolg. Jetzt wurde in einem zweiten Anlauf ein mehr oder weniger lauffähiges Modell gezeigt.

Geladen wurde dieses Mal eine kleinere Runde. Die Journalisten und Blogger durften den Prototypen anfassen und sogar kurz testen. Die Urteile sind übereinstimmend. Das WePad läuft, aber noch nicht ganz rund. Ab und zu ruckelt es ein wenig.


Im zweiten Anlauf wurde ein lauffähiger WePad gezeigt
Im zweiten Anlauf wurde ein lauffähiger WePad gezeigt

Die WePad GmbH hält an ihrem Zeitplan fest. Im August soll das WePad überall zu kaufen sein. Bis dahin müssen diese Probleme gelöst sein. Allein davon wird abhängen, ob auch die Käufer im WePad eine Alternative zu Apples iPad sehen.

Schwerer als das iPad

Das WePad ist 28,8 x 19,0 x 1,3 cm groß und wiegt 800 Gramm. Das Gehäuse ist aus Magnesium-Aluminium. Der Touchscreen misst 11,6 Zoll in der Diagonalen und zeigt 1.366 x 768 Bildpunkte an. Er lässt sich über Multitouch steuern.

Im Inneren des WePad findet sich Intels Atom-Prozessor N450, der mit 1,66 GHz getaktet ist. WLAN n und Bluetooth gehören zur Standard-Ausstattung. Hinzu kommen noch zwei USB-Anschlüsse, ein Kartenleser und eine Webcam. Die Akkulaufzeit soll sechs Stunden betragen.

Die kleinere Version kostet 449 Euro und ist mit einem 16 GB großen Flash-Speicher bestückt. In der größeren Version stecken 32 GB, UMTS, GPS und ein Grafik-Chip, der die Wiedergabe von HD-Videos ermöglicht. Diese Version bringt 50 Gramm mehr auf die Waage und kostet 569 Euro.


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27. April 2010 | 10:50 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: iPad-Rivale, WePad


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