Promoted Tweet
Twitter: Geld verdienen wie Google
Darauf musste man gefasst sein: Irgendwann will Twitter auch Geld verdienen. Unklar war nur wie. Jetzt ist es raus: Twitter nimmt sich Google zum Vorbild und bindet Werbung in den Suchergebnissen ein.
Dieser "Promoted Tweet" erscheint dann auf der Ergebnisseite ganz oben - nur einer pro Seite, aber im Format eines normalen Tweets. Twitter kennzeichnet jedoch die Werbung.
Aus Tweetie wird Twitter vor iPhoneUnternehmen haben auf diese Weise die Möglichkeit, ihre Tweets aus dem Fluss herauszunehmen und immer oben zu platzieren - in einem ersten Schritt nur auf der Seite mit Suchergebnissen. Twitter überlegt aber auch, die Promoted Tweets in die normale Timeline einzubinden.
Nicht nur auf der Website
Dieses Modell erinnert an die Werbung auf den Ergebnisseiten der Google-Suche. Auch dort wird diese nicht allzu auffällig am Rand platziert. Google verdient dennoch gut damit.
Um die Nutzer nicht zu verärgern, geht Twitter vorsichtig vor. Promoted Tweets, auf die es keine Reaktion gibt, werden wieder ausgeblendet. Die Nutzer haben die üblichen Möglichkeiten: zu antworten, zu retweeten oder einzelne Tweets zu favorisieren.
Das neue Werbekonzept soll nicht nur auf der Twitter-Website umgesetzt werden, sondern auch über Twitter-Anwendungen. Gerade erst hat Twitter die iPhone-Anwendung Tweetie gekauft, um daraus Twitter for iPhone zu machen. Anwendungen für andere Handy-Betriebssysteme sollen folgen.
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