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Nexus One ist ein Ladenhüter

Google hat den Mobilfunkmarkt nicht revolutioniert. Statt das Nexus One über die Mobilfunker zu vertreiben, bot Google das Android-Smartphone über die eigene Website an - im Direktverkauf. Laut Flurry wurden im ersten Monat nur 80.000 Stück des Nexus One verkauft.

Flurry hat allerdings keinen Einblick in die offiziellen Verkaufszahlen. Das Unternehmen analysiert lediglich den Download und die Nutzung von Handy-Anwendungen. Aufgrund der großen Datenmenge dürften die Schätzungen aber nicht weit daneben liegen.


Das Google Nexus One verkauft sich nicht so gut
Das Google Nexus One verkauft sich nicht so gut

Zum Vergleich: Das Motorola Droid, das hierzulande als Motorola Milestone verkauft wird, soll im ersten Monat nach dem Verkaufsstart über 500.000 mal über den Ladentisch gegangen sein. Die Zahlen für die erste Woche klaffen noch weiter auseinander - Nexus One: 20.000, Motorola Droid: 250.000.

Linus Torvalds begeistert

Der schleppende Verkauf des Nexus One könnte Google dennoch gelegen kommen. Die Nutzer sind mit dem Support nicht zufrieden. Bislang hat Google noch keinen Telefon-Support eingerichtet.

Außerdem soll das Nexus One vor allem die Handy-Entwickler antreiben, weitere High-End-Smartphones auf den Markt zu bringen. Google nennt diese Geräte auch Superphones.

Linux-Erfinder Linus Torvalds zeigte sich derweil vom Nexus One begeistert. Es sei das erste Linux-Handy, das ihn überzeugt habe, berichtet er in seinem Blog. Konkrete Gründe nannte er nicht. Er nutzt es einfach mehr.


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8. February 2010 | 14:05 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Google, Nexus One, Verkauf, Flurry, Linus Torvalds


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