Android
Das Motorola Backflip klappt anders herum
Im Rahmen der CES Las Vegas hat Motorola ein weiteres Android-Handy vorgestellt. Das Motorola Backflip zeichnet sich durch einen neuen Klappmechanismus aus und durch ein Touchpad, das genauso groß ist wie das Display.
Wenn das Motorola Backflip in der Hand gehalten wird, erscheint es wie ein Nokia Communicator. Der Bildschirm befindet sich auf der einen Hälfte, die QWERTY-Tastatur auf der anderen. Zugeklappt wird es aber so, dass Display und Tastatur jeweils außen sitzen.

Das Motorola Backflip lässt sich auch als Wecker auf den Nachttisch stellen
Auf diese Weise lässt sich das Motorola Backflip im geschlossenen Zustand auch über den 3,1 Zoll großen Touchscreen bedienen. Die Tasten weisen nur einen sehr geringen Hub auf, was ein schnelles Schreiben darauf voraussichtlich erschwert.
Großes Touchpad, großer Lautsprecher
Der Vorteil dieser Konstruktion zeigt sich allerdings erst im geöffneten Zustand. Auf der Rückseite der Tastatur befindet sich ein Lautsprecher, auf der Rückseite des Bildschirms ein Touchpad. Beide Elemente erstrecken sich über die gesamte Breite des Geräts.
Motorola nennt dieses Touchpad Backtrack. Es ersetzt ein Touchpad, Touchball oder 5-Wege-Navigator auf der Vorderseite. Man scrollt also durch Menü und Webseiten, indem man mit dem Finger über die Rückseite des Displays streicht.
Entwickler haben die Möglichkeit, eigene Anwendungen für das Motorola Backtrack zu schaffen. Mit dem Finger auf der Rückseite lassen sich dann Stellen auf dem Bildschirm markieren, ohne dass der Finger die Sicht versperrt. Spiele könnten dies nutzen.
Keine hohe Auflösung
Das Motorola Backflip wird anders herum geklappt
Die Ausstattung des Motorola Backflip ist nicht überragend und erinnert an das Motorola Cliq/Dext. Android 1.5 wird durch die Motorola-Oberfläche Motoblur ergänzt, die verschiedene Kommunikations-Plattformen in einer Übersicht vereint. Ein Update auf Android 2.1 soll bald folgen.
Der Bildschirm zeigt bloß 320 x 480 Punkte an. Auch beim Internetzugang wurde gespart: HSUPA ist nicht vorhanden. Immerhin können Daten über HSDPA mit 7,2 Mbit auf das Motorola Backflip geladen werden. Alternativ lässt sich WLAN b/g nutzen.
Media-Player und Wecker
Eine weitere Besonderheit dieser Bauweise ist, dass das Display bei einer Neigung von 45 Grad einrastet. Auf diese Weise kann man das Motorola Backflip auf den Tisch stellen und als Media-Player oder Wecker nutzen.
Das Motorola Backflip soll noch im ersten Quartal 2010 erscheinen. Einen Preis nannte Motorola nicht.
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