Tablet
Freescale: Smartbook für unter 200 Dollar
Es muss doch noch Geräte zwischen Smartphone und Netbook geben. Qualcomm hat deshalb das Smartbook erfunden. Apples Antwort soll ein Tablet sein. Der Prozessor-Entwickler Freescale hat jetzt ein Tablet vorgestellt, das er Smartbook nennt. Das ist zwar nicht revolutionär, überzeugt aber im Detail - zumindest auf den ersten Blick.
Der Prototyp des Freescale-Smartbooks soll zur CES Las Vegas präsentiert werden. Es hat einen 7 Zoll großen Touscreen, der 1.024 x 600 Bildpunkte anzeigt, läuft unter Linux (auch unter Android) und hält mit einer Akkuladung einen Tag lang durch.

Smartbook-Prototyp von Freescale: Das Tablet wird in die Tastatur gesteckt
Das Smartbook misst 20,0 x 12,8 x 1,5 cm und wiegt 376 Gramm - zumindest der Prototyp. Im günstigsten Fall soll das Gerät weniger als 200 Dollar kosten.
Steckverbindung zur QWERTZ-Tastatur
Im Inneren stecken Freescales ARM-Prozessor i.MX515, 512 MB Arbeitsspeicher, ein 4 bis 64 GB großer Speicher für Programme und Daten - aber kein Lüfter. Über eine Micro-SD-Karte lässt sich der Speicher noch erweitern.
Ins Internet gelangt das Smartbook über WLAN oder über ein Datenmodem, das über Bluetooth oder USB angeschlossen ist. Optional gibt es auch ein UMTS-Modem.
Ebenfalls optional ist die externe Tastatur, in das sich das Tablet so stecken lässt, dass es wie ein Netbook erscheint. In dieser Form kann man bequem per QWERTZ-Tastatur längere Texte eingeben. Um auf dem Sofa in Ruhe einen Film zu schauen, nimmt man allerdings nur das Tablet.
Mitte 2010 im Handel?
Der Prototyp ist das erste Modell aus Freescales neuer Serie Smart Application Blueprint for Rapid Engineering (SABRE). Wenn Freescale einen Netbook- oder Laptop-Hersteller findet, der dieses Design übernimmt, könnte das erste Smartbook Mitte 2010 erscheinen.
Der Name Smartbook dürfte in Deutschland dann aber nicht oder nur mit Sternchen benutzt werden, da die Smartbook AG hierzulande die Rechte an dem Namen hält.
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