iPhone
Dieser Wurm ist schädlich: iPhoneOS.Ikee.B
Ein neuer iPhone-Wurm ist aufgetaucht - in den Niederlanden. Er soll sich aber auch in Portugal und Ungarn verbreiten können. Dies berichtet der Sicherheitsdienstleister Symantec.
iPhoneOS.Ikee.B heißt der neue Wurm, der dieselbe Sicherheitslücke ausnutzt wie der harmlose Wurm Ikee. Dieser ersetzte bloß das Hintergrundbild durch ein Bild des Sängers Rick Astley.

Der erste schädliche iPhone-Wurm ist im Umlauf
Betroffen sind ausschließlich gehackte iPhones. Beim sogenannten Jailbreak wird auch ein SSH-Server auf dem Apple-Handy installiert, über den der Angriff erfolgt. Die meisten iPhone-Besitzer ändern jedoch ihr Standard-Passwort nicht.
Zugang zum mobile Banking
Dies erledigt allerdings Ikee.B. Er ersetzt das Standard-Passwort durch "ohshit". Wer den Wurm wieder loswerden möchte, sollte am besten über iTunes eine neue Firmware aufspielen. Wer dann wieder das iPhone hackt, sollte zumindest das Passwort für den SSH-Zugang ändern.
Ikee.B ist nicht ungefährlich. Ausgelesene Daten werden an einen Server in Litauen mit der IP-Adresse 92.61.38.16 übermittelt. Der Wurm sammelt auch Daten über mobile Bankzugänge. Der Schaden entsteht dann nicht auf dem iPhone, sondern auf dem Bankkonto.
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Kommentare
Pocketbrain? Es wird ein SSH Server installiert? Andere Quellen und meine Erfahrungen sagen das Gegenteil: http://tinyurl.com/yjs6b9z
Also Panickmache.
Axel | 24.11.2009 | 10:17 Uhr
Auch den meisten iPhones mit Jailbreak läuft ein SSH-Server. Das schreibt auch die angegebene Quelle nicht anders. Der Wurm kann über diesen SSH-Zugang auf das iPhone gelangen, wenn das Standard-Passwort nicht geändert wurde. Man hat also zwei Möglichkeiten, um sein Jailbreak-iPhone sicher vor Wurmbefall zu machen: 1. Passwort ändern, oder 2. SSH-Zugang deinstallieren.
Peter Giesecke (Pocketbrain) | 24.11.2009 | 10:30 Uhr

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Ist doch kein Problem, die Bankdaten in Litauen sind dort doch sicher und bleiben in der EU. Falls das doch strafbar sein sollte, einem andern das Geld zu stehlen, dann dürfte das keine Mühe machen die Litauische Justiz zu bemühen um die Gauner dingfest
zu machen. Sind doch lauter anständige Leute dort.
Gruss Fritz
fritz | 24.11.2009 | 07:13 Uhr