Zukunft

Skype will noch hoch hinaus

Skype ist wieder frei. Der Verkauf durch Ebay an eine Investorengruppe ist abgeschlossen. Om Malik von GigaOM sprach aus diesem Anlass mit Josh Silverman, dem Chef des nun unabhängigen VoIP-Anbieters Skype.

Skype soll nicht so bleiben, wie es ist, sondern von einem sprachbasierten Dienst zu einer Kommunikationsplattform werden, die mehr Funktionen bietet und sich auf Kommunikation in Echtzeit konzentriert.


In Zukunft wird es mehr Skype-Anwendungen geben, die nicht von Skype stammen
In Zukunft wird es mehr Skype-Anwendungen geben, die nicht von Skype stammen

Unabhängigen Entwicklern soll deshalb erlaubt werden, Skype in eigene Anwendungen einzubetten. Silverman erhofft sich, das Skype auf diese Weise den Weg auch auf Spielkonsolen und auf Fernsehgeräte findet.

Entwickler gesucht - unabhängige und eigene

Auch auf die eigene Entwicklung möchte Skype sich konzentrieren. So soll sich der Dienst für SIP öffnen - einen alternativen VoIP-Standard. Eigene Entwickler hat Skype bereits im Haus. Sie wurden darauf angesetzt, eine Alternative für die P2P-Technik zu entwickeln, die bisher nur von JoltID lizensiert wurde.

Die Skype-Gründer und Eigner von JoltID, Niklas Zennström und Janus Friis, hatten den Vertrag mit Skype gekündigt und somit gedroht, den Dienst lahmzulegen. Jetzt sind sie aber Teil der Investorengruppe. Alle rechtlichen und daraus folgenden technischen Probleme sind gelöst.

Zusätzlich zu diesen frei gewordenen Entwicklern möchte Skype auch neue Programmierer einstellen - in Estland, in San Francisco und in einem neuen Büro in Stockholm.


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22. November 2009 | 10:53 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Zukunft, Skype, Josh Silverman, Kommunikationsplattform, Echtzeit, API, Entwickler


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