T-Mobile
The Phone House stellt eigene T-Mobile-Tarife ein
Es wird als "neues Geschäftsmodell" verkündet, was T-Mobile und der Service Provider The Phone House heute im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) bekannt gegeben haben. Ab 2008 wird The Phone House keine eigenen T-Mobile-Tarife mehr anbieten, sondern nur noch die Orginaltarife von T-Mobile. The Phone House steigt damit vom Service Provider zum ausgelagerten Vertrieb ab. Neu ist das nicht.
Neukunden werden dann von The Phone House geworben, gehen aber einen Vertrag mit T-Mobile ein. Bislang wurden die Verträge mit dem Service Provider gemacht, der auch die Möglichkeit hatte, eigene Tarife mit abweichenden Konditionen zu gestalten.
Ausgelagerte Kundenbetreuung
Wer ab 2008 als Privatkunde über The Phone House einen Laufzeitvertrag abschließt, erhält dann zwar die Rechnung von T-Mobile, dort wird als Ansprechpartner aber The Phone House angegeben. T-Mobile lagert auf diese Weise einen Teil seiner Kundenbetreuung aus. Das ist das eigentliche "neue Geschäftsmodell": T-Mobile versucht seine Zentrale zu verschlanken.
Ob der Kunde durch den neuen Ansprechpartner besser oder schlechter gestellt wird (zum Beispiel durch geringere oder höhere Gebühren für Anrufe in der Hotline), ist noch nicht bekannt. Es gibt aber bereits jetzt bei anderen Anbietern Tarifmodelle, bei denen man seine Vertragsangelegenheiten ausschließlich online regelt und dafür Frei-SMS erhält. Im schlechtesten Fall muss man dann aber doch eine extrem teure Hotlinenummer wählen.

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