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Skype gehört jetzt wieder Skype

Als Niklas Zennström und Janus Friis im Jahr 2005 Skype für 2,9 Milliarden Dollar an Ebay verkauften, haben die beiden Skype-Gründer die zentrale Peer-to-Peer-Technik für sich behalten. Jetzt erhält das Unternehmen Skype alle Rechte an der Skype-Technik zurück.

Den Stein ins Rollen brachte Ebays Absicht, Skype weiterzuverkaufen. Zennström und Friis hätten gerne zugegriffen, kamen aber nicht zum Zuge. Deren neues Unternehmen JoltID kündigte im Sommer den Lizenzvertrag mit Ebay. Ein Rechtsstreit folgte, der zum Einstellen von Skype hätte führen können.


Skype auf dem iPhone
Skype auf dem iPhone

Ebay verkaufte unterdessen Skype an eine Investorengruppe unter Führung von Mike Volpi. Dieser war früher leitender Angestellter bei Skype und Chef von Joost, einem weiteren Unternehmen von Zennström und Friis.

14 Prozent für die Gründer

Die beiden Skype-Gründer haben ihren Willen erreicht. Index Ventures, für die Volpi arbeitet, scheidet aus dem Investorenkreis ein. Stattdessen steigen Zennström und Friis ein. Beide werden 14 Prozent am dann unabhängigen Unternehmen Skype übernehmen.

Ebay wird dann 30 Prozent halten, 5 Prozent weniger als ursprünglich vorgesehen. Unter den Investoren ist auch Netscape-Gründer Marc Andreessen und seine Gesellschaft Andreessen Horowitz. Skype hat derzeit 500 Millionen Nutzer und ermöglicht VoIP auch auf mobilen Geräten.


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6. November 2009 | 19:08 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Ebay, Skype, Peer-to-Peer, P2P, Mike Volpi, Niklas Zennström, Janus Friis, JoltID, Index Ventures


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