Interview

O2-Chef: Verträge kürzer, Handys teurer

Zum Verkaufsstart des Palm Pre hat die Welt mit O2-Chef René Schuster gesprochen. In Deutschland bietet Telefonica O2 das Palm-Smartphone exklusiv an - allerdings ohne dem Kunden einen Vertrag aufzunötigen. In der langen Leine für die Kundschaft sieht Schuster auch den jüngsten Erfolg begründet.

Im Frühjahr hatte O2 neue Tarife eingeführt. Im Vordergrund der Vermarktung steht seitdem der Tarif O2 o, der ohne Vertragsbindung und monatliche Grundgebühr auskommt. Dafür gibt es aber auch kein subventioniertes Handy dazu.


O2-Chef Rene Schuster sieht O2 auf dem richtigen Weg
O2-Chef Rene Schuster sieht O2 auf dem richtigen Weg

René Schuster sagte, dass O2 ohne diesen neuen Tarif 30 bis 40 Prozent der neuen Kunden nicht gewonnen hätte. Der O2-Chef geht sogar davon aus, dass die Vertragsbindung und die Subventionierung der Handys in Deutschland vor dem Ende stehen.

Das Handy in Raten abbezahlen

Mit den neuen Tarifen hat O2 im Frühjahr auch seinen Handy-Shop O2 My Handy eingeführt, in dem man neue Handys in Raten bezahlen kann. Nach einer einmaligen Anzahlung werden 24 Monate lang Raten zu 10, 15 oder 20 Euro fällig.

Auf diese Weise wird auch das neue Palm Pre angeboten. Wer das webOS-Smartphone bei O2 kauft, kann auch die SIM-Karte eines anderen Netzbetreibers darin verwenden. Schuster hat kein Problem damit: "Der Palm Pre wird unseren Marktanteil in Deutschland im Smartphone-Bereich weiter anheben."


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13. October 2009 | 18:57 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Interview, Rene Schuster, Telefonica O2, Handy-Subventionierung, Vertragsbindung, O2 My Handy, O2 o


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