Pushpin

Apple kauft Google-Maps-Konkurrenten

Bereits im Juli hat Apple Placebase übernommen. Das Unternehmen bietet den Kartendienst Pushpin an, der eine Alternative zu Google Maps ist. Dies berichtet die Computerworld.

Jaron Waldman, Gründer von Placebase, nennt in seinem LinkedIn-Profil jetzt Apple als Arbeitgeber. Anscheinend wurde dort ein neues Geo-Team gebildet. Die Websites placebase.com und pushpin.com sind offline und verweisen nur noch auf die Hilfe-Seiten von Pushpin.


Pushpin erinnert an Google Maps
Pushpin erinnert an Google Maps

Pushpin ist ein kostenpflichtiger Dienst, der sich an Geschäftskunden richtet und durch die Einbindung vielfältiger Daten auszeichnet. So können die Karten mit Layer versehen werden, die die Altersstruktur oder die Kriminalitätsrate anzeigen - zumindest für die USA.

Das iPhone ohne Google Maps?

Unklar ist noch, woran Apple interessiert ist. Pushpin könnte zu einer Alternative von Google Maps ausgebaut werden. Apple könnte aber auch bloß das Kartenmaterial oder die Erfahrungen der Entwickler nutzen, um eigene Dienste aufzubauen.

Das nächste iPhone könnte dann schon ein vollwertiges Navigationsgerät sein und sich auf mobile soziale Dienste und den Zugriff auf lokale Informationen konzentrieren.

Eine Abkehr von Google Maps würde unweigerlich zum Konflikt mit Google führen. Vor einiger Zeit hatte Apple schon Google Latitude die Aufnahme in den App Store verweigert. Der Lokalisierungsdienst gelangt nun über den Browser auf das iPhone.


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1. October 2009 | 20:06 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Pushpin, Placebase, Google Maps, Apple, iPhone, Jaron Waldman


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