Finanz-Investoren

Skype: Ebay verkauft 65 Prozent

In Zukunft wird Skype wieder eigene Wege gehen. Ebay und Skype sind sich immer fremd geblieben. Ebay-Chef John Donahoe wollte Skype deshalb wieder loswerden. Jetzt trennt er sich von 65 Prozent und erhält dafür 1,9 Milliarden Dollar.

Hochgerechnet ist Skype damit 2,75 Milliarden Dollar wert. Im Jahr 2005 hat Ebay 2,6 Milliarden Dollar gezahlt. Zugeschlagen hat eine Gruppe von Finanzinvestoren, darunter Silver Lake, Index Ventures und Andreessen Horowitz.

Ebay-Chef John Donahoe hat 1,9 Milliarden Dollar eingenommen
Ebay-Chef John Donahoe hat 1,9 Milliarden Dollar eingenommen
Damit bewahrheiten sich die Gerüchte der letzten Tage, dass unter anderem der ehemalige Skype-Manager Mike Volpi und Netscape-Gründer Marc Andreessen hinter dem Kauf stehen. Volpi ist jetzt für Index Ventures tätig.

Ein offenes Problem

Skype hat weltweit 405 Millionen Nutzer. Vom Rechner, aber auch vom Handy aus kann man über Skype kostenlos chatten und telefonieren. Geld wird mit Zusatzdiensten eingenommen - wenn man zum Beispiel mit Festnetznummern telefonieren will.

Auch die Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis hatten Interesse an einem Rückkauf des VoIP-Anbieters. Druck übten sie aus, weil ihnen noch Teile der Skype zugrunde liegenden Technik gehören. Ob es jetzt auch eine Lösung für diesen Rechtsstreit gibt, ist nicht bekannt.


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1. September 2009 | 20:29 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Finanz-Investoren, Skype, Ebay


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