Senatsverwaltung

Berlin: Freies WLAN ohne Antennen

Um mit dem Handy oder Laptop unterwegs online zu gehen, muss man nicht immer einen teuren Datentarif buchen. Einige Städte statten ihre Innenstädte mit kostenlosen WLAN-Zugängen aus. In Berlin gibt es diese Pläne bereits seit drei Jahren. Doch jetzt scheint die Umsetzung zu scheitern.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Verkehr sieht sich nicht in der Lage, die 5.000 notwendigen Antennen-Standorte zu benennen. Diese sollen an Ampeln und Straßenlaternen befestigt werden. Doch das Amt hat Einwände grundsätzlicher Natur angemeldet. Dies berichtet die Berliner Morgenpost.

Auch draußen online sein
Auch draußen online sein
So sei es noch unklar, ob die Funktion der Ampeln durch die WLAN-Router gestört werde. Außerdem müsste eine zweite Stromleitung gelegt werden. Dann wurden auch noch ästhetische Gründe angeführt.

Eine einzige Internet-Wolke innerhalb des S-Bahn-Rings

Der Technik-Partner der Stadt, Airdata, widerspricht dieser Darstellung. Tests hätten ergeben, dass die Ampelanlagen nicht gestört würden. 5.000 Einzelgenehmigungen einzuholen, sei darüber hinaus nicht machbar.

Die Tests wurden im Bereich Unter den Linden, Friedrichstraße und Umgebung im Osten Berlins sowie rund um den Kurfürstendamm und die Tauentzienstraße im Westen der Stadt durchgeführt. Letztlich sollte Berlin innerhalb des S-Bahn-Rings zu einer kostenlos zu nutzenden Internet-Wolke werden.

Die Berliner Oppositionsparteien CDU, Grüne und FDP drängen nun auf eine Einführung von freien Internetzugängen in der Stadt.


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11. August 2009 | 10:44 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Senatsverwaltung, Berlin, WLAN, Antenne, Airdata, Standort, Ampel, Straßenlaterne


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