Mobilfunk-Werbung

Google gibt Netzbetreibern Geld

In einem Interview mit der BusinessWeek sprach Google-Chef Eric Schmidt über die Zukunft des Suchmaschinen-Betreibers und Anzeigen-Vermittlers. Vor allem die Werbung auf dem Handy werde für Google interessant.

Werbung, die nicht zielgerichet sei, sei verschwendetes Geld, so Schmidt, weil sie nicht zum Kauf führe. Wenn man genug von einer Person weiß, könne man auch folgende Werbung aufs Handy schicken:


Google-Chef Eric Schmidt: Willst du heute eine Pizza?
Google-Chef Eric Schmidt: Willst du heute eine Pizza?

"Du hattest gestern einen Hamburger. Willst du heute eine Pizza? Rechts befindet sich eine Pizzeria." Mit solch einer Werbung würde mehr Pizza verkauft werden.

Ausbau der Mobilfunknetze finanzieren

Die Einnahmen der von Google vermittelten Werbung flössen aber nicht allein in die Tasche von Google. Schmidt stellte fest, dass die Einnahmen aus der Werbung, die auf dem Handy erscheint, mit den Handy-Hersteller und mit den Netzbetreibern geteilt werde.

Auf diese Weise würde Geld in das System fließen. Schmidt betonte, dass es sehr wichtig sei, dass die Netzbetreiber genug Kapital hätten, um den Ausbau von Mobilfunknetzen der dritten und der vierten Generation fortzusetzen.

Zur dritten Generation werden UMTS, HSDPA und HSUPA gezählt, zur vierten Generation HSPA+ und LTE. Gerade in den USA gibt es viele ländliche Gebiete, in denen die Netze nur unzureichend ausgebaut sind.


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8. August 2009 | 15:34 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Mobilfunk-Werbung, Google, Eric Schmidt, BusinessWeek, Interview, Netzbetreiber, Geld, Einnahmen, Werbung, Netzausbau


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