Quartalszahlen
O2: Kaum Umsatz mit mobilen Daten
Telefonica O2 hat die Quartalszahlen vorgelegt. Verglichen mit dem ersten Quartal des Vorjahres ist die Zahl der Kunden von 13,1 auf 14,7 Millionen gestiegen (+12,2 %). Der Umsatz stieg aber bloß um 3,6 Prozent.
Der Grund dafür ist, dass die Kunden immer weniger zahlen. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) sank von 17,70 Euro auf 15,90 Euro (-11 %). Von den 14,5 Mio Mobilfunkkunden haben 7,1 Mio. einen Laufzeitvertrag. Der Anteil der Prepaidkunden wächst aber stärker und beträgt nun 7,4 Mio.

Der neue O2-Chef Rene Schuster
Gegenläufig ist die Entwicklung beim Datenumsatz. Dieser wuchs im Vergleich mit dem ersten Quartal des Vorjahrs um 26 Prozent. Dieser große Sprung ist aber vor allem im Kundenzuwachs begründet. Der monatliche Umsatz pro Kunde wuchs gerade einmal von 1,40 Euro auf 1,60 Euro.
Wechsel in der Chefetage
Mit der Vorstellung der Quartalszahlen setzt Telefonica O2 auch eine kleine Zäsur. Vor kurzem erst wurde ein neues Tarifmodell vorgestellt, dass sich auf wenige und einfach zu verstehende Tarife konzentriert.
Zudem wechselt der bisherige Chef Jaime Smith als Director of Affiliates and Industrial Alliances zum Mutterkonzern Telefonica. Das Ruder in München übernimmt Rene Schuster.
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