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Gartner: Mobile E-Mails für die Massen

350 Millionen Nutzer werden im Jahr 2010 weltweit  E-Mails mit dem Handy oder Smartphone abrufen - geschäftlich wie auch privat. Dies besagt eine neue Studie des Marktforschers Gartner. Derzeit würden 2 Prozent aller E-Mail-Konten auch mobil genutzt, im Jahr 2010 sollen es bereits 20 Prozent sein. Gartner spricht von einem Demokratisierungsprozess wie auch von einem Massenprodukt.

E-Mails abrufen macht mehr Spaß
E-Mails abrufen macht mehr Spaß
Bis dahin würden sich Geräte und Dienste entsprechend entwickeln. Als ein Beispiel für Gartners These könnte man Reseach in Motion (RIM) nennen, deren Blackberrygeräte für den geschäftlichen Einsatz erdacht wurden, mittlerweile aber ein gefälligeres Design und mehr Multimediafähigkeiten erhalten.

Das Zauberwort heißt Konvergenz

Laut Gartner sind die Nutzer angesichts der vielen verschiedenen Kommunikationsarten frustriert, für jedes gebe es ein eigenes Programm. "Die Programme werden konvergieren und die Komplexität der Technik vor dem Nutzer verbergen. Dieser kann sich dann ganz auf die Nachrichteninhalte konzentrieren", so Monica Basso von Gartner. Die Antwort auf die Frage, warum dabei die E-Mail eine herausragende Stellung einnehmen wird, bleibt sie allerdings schuldig.

Nach anderen Studien, werden mobile E-Mails nur überflogen, aber nicht konzentriert gelesen. 9 Prozent der Handybesitzer würden derzeit unterwegs ihre E-Mails abrufen. Das Verhältnis von mobiler E-Mail-Nutzung zur Gesamtzahl der Handybesitzer ist auch aussagekräftiger als das Verhältnis zu bestehenden E-Mail-Konten, das Gartner heranzieht.



26. July 2007 | 13:41 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Gartner, E-Mail, unterwegs, mobil, 2010, 2012, Studie


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