0180-Nummer

Heimliche Handy-Ortung wird erschwert

Das Handy als Teil eines sozialen Netzwerks ist nur eine Seite der Medaille. Man kann seinen Freunden jederzeit mitteilen, wo man sich gerade aufhält. Die andere Seite ist die heimliche Handy-Ortung, die nun erschwert wird.

Am Donnerstag hat der Bundestag zahlreiche Änderungen des Telekommunikationsgesetzes (TKG) beschlossen. Unter anderem werden Standortdaten, die über den GPS-Empfänger des Handys oder anders ermittelt werden, als sensible Daten eingestuft.

aka-aki zeigt, wer sich in der Nähe aufhält
aka-aki zeigt, wer sich in der Nähe aufhält
Wer einen solchen Dienst anbietet, benötigt nun eine schriftliche Einwilligung des Nutzers. Dieser muss zusätzlich eine SMS an das überwachte Gerät erhalten - spätestens nach der fünften Nutzung, sodass man mitbekommt, wenn man überwacht wird.

Preise für 0180-Anrufe gedeckelt

Bislang ist es möglich, in einem unbeobachteten Moment einen solchen Dienst vom Handy des Partners aus einzurichten und anschließend die derzeit übliche Bestätigungs-SMS zu löschen. Wer auf diese Weise überwacht wird, bekommt dies nicht mit.

Mit einer zweiten Änderung des TKG hat der Bundestag die Kosten für Handy-Telefonate zu 0180er-Nummern gedeckelt. Diese dürfen nun nicht mehr als 42 Cent pro Minute oder 60 Cent pro Anruf kosten.

Vom Festnetz aus liegen die Grenzen bei 14 bzw. 20 Cent. Außerdem muss zur 0180-Nummer jetzt auch der Preis vom Handy aus angegeben werden.


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28. March 2009 | 13:02 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: 0180-Nummer, Handy-Ortung, Standortdaten, Bundestag, Telekommunikationsgesetz, TKG, soziales Netzwerk


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