Java-Handy

Bolt: Noch ein Handy-Browser

Auf dem Desktop-Rechner ist die Browserauswahl immer recht übersichtlich gewesen: Was früher Internet Explorer vs. Netscape war, ist heute Internet Explorer vs. Firefox. Auf dem Handy sieht das anders aus.

Jedes Handy wird mit einem vorinstalliertem Browser ausgeliefert. In der Regel ist dieser von Nokia, Blackberry und Co entwickelt oder zumindest angepasst worden. Erst der Opera Mini hat den Anspruch, auf allen Handys zu laufen.


Pocketbrain.de im Bolt-Browser
Pocketbrain.de im Bolt-Browser

Neben dem Opera Mini gibt es noch den Teashark, den Skyfire und eine Vielfalt an weiteren Browsern, die die Webseiten auf einem Server rendern und komprimiert an einen schlanken Browser auf dem Handy schicken. Jetzt gibt es auch den Bolt von Bitstream.

Keine Tabs, kein echtes Flash

Bolt gibt es derzeit in der geschlossenen Betaversion 0.73. Nach einer Anmeldung erhält man aber umgehend einen Installationslink. Bolt lässt sich auf den meisten javafähigen Handys installieren.

Der Bolt-Browser basiert auf der Webkit-Rendering-Engine und soll schneller sein als vergleichbare Browser. Sichere Verbindungen lassen sich über SSL aufbauen. Cookies werden bei Bedarf auf dem Bolt-Server abgelegt.

Die Anzeige mehrerer Webseiten in Tabs ist noch nicht möglich. Auch lässt sich kein Text von einer Seite kopieren. Flash-Videos werden in das 3GP-Format transcodiert, bevor sie  gesendet werden.

17. Januar 2009 | 20:04 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Java-Handy, Bolt, Bitstream, Handy-Browser



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