Mobile Internet Device

638 Gramm wiegt das Sony Vaio P

Man wusste bereits, das Sony Vaio P wird kein gewöhnliches Netbook sein. Mit dem äußerst schmalen Format von 24,5 x 12,0 x 2.0 cm soll es in einer Damenhandtasche Platz haben. Was man bislang nicht kannte, ist das geringe Gewicht von 638 Gramm.

Sony hat kein x-beliebiges Netbook kopiert, sondern mit dem Vaio P zur CES 2009 ein Mini-Notebook vorgestellt, das sich an den Bedürfnissen der Nutzer orientiert. Durch das schmale Format haben die Tasten größere Zwischenräume erhalten. So soll sich leichter tippen lassen.


Das Sony Vaio P erscheint in einem ungewöhnlichen Format
Das Sony Vaio P erscheint in einem ungewöhnlichen Format

Eine Auflagefläche für die Hände fehlt dagegen, ebenso das Touchpad. Der Mauszeiger wird stattdessen über einen Trackpoint gesteuert. Ob dies praktikabel ist, wird sich erst im Test zeigen.

1600 x 768 Pixel

Der Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung misst in der Diagonalen nur 8 Zoll, zeigt aber 1600 x 768 Pixel an. Damit passen zwei Anwendungen nebeneinander auf das Display. Ob die Schriften bei einer Bildpunktdichte von 222 dpi aber noch gut zu lesen sind, darf bezweifelt werden.

Auch wenn Sony das Vaio P als "Ultra Portable PC" bezeichnet, so muss bei der Hardware doch ein Kompromiss gemacht werden. Wie in den meisten Netbooks steckt auch im Vaio P ein Atom-Prozessor von Intel - in diesem Fall der Z520 mit 1,33 GHz.

Der Prozessor wird ergänzt durch 2 GB Arbeitsspeicher, einer 60 GB großen Festplatte, einem Mobilfunk-Modul, das über HSDPA und HSUPA funken kann, WLAN n, Bluetooth, einer Webcam, einem Kartenleser und einem GPS-Empfänger.

Musik hören, ohne zu booten

Der schwache Prozessor ist sicherlich auch dem stromhungrigen Betriebssystem Windows Vista geschuldet. Mit einer Akkuladung soll das Sony Vaio P vier Stunden durchhalten. Sony sagt aber nicht, unter welchen Bedingungen dies gemessen wurde.

Das System muss gar nicht einmal komplett hochgefahren werden, wenn man nur Musik hören und Videos anschauen möchte. Dank "Xcross Media" ist der Sony Vaio P "instant-on". Bereits beim Hochfahren erhält man Zugriff auf Browser, Musik, Videos und Fotos.

Auch wenn Sony sagt, das Vaio P sei kein Netbook, so enstpricht das Vaio P am ehesten noch einem Mobile Internet Device (MID). Sony hat aber sicherlich etwas Eigenes geschaffen.

Das Sony Vaio P wird ab Mitte Februar in den Farben Schwarz, Weiß, Rot und Grün sowie in Klavierlackoptik für 999 Euro in Deutschland erhältlich sein.


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8. January 2009 | 12:45 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Mobile Internet Device, MID, Sony Vaio P, CES 2009, Atom-Prozessor, Netbook, Klavierlack, Mini-Notebook


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