Virtuelle Umgebung

VMware will die Handy-Oberfläche tauschen

Eine Oberfläche für dienstliche und eine für private Belange, aber nur ein Handy in der Tasche - das wünscht sich so mancher Nutzer. VMware will es möglich machen: mit virtuellen Oberflächen.

Die VMware Mobile Virtualization Platform (MVP) basiert auf dem Trango Virtual Processor, den VMware im Oktober erworben hat. Selbst hat das Unternehmen bereits virtuelle Umgebungen für den Desktop-Rechner entwickelt.


In der Sitzungspause kurz private Dinge erledigen
In der Sitzungspause kurz private Dinge erledigen

Die virtuelle Oberfläche soll schließlich auf jedem Handy bzw. Smartphone laufen - unabhängig von der Hardware oder dem Betriebssystem. Obwohl dieses Konzept prinzipbedingt mehr Resourcen benötigt, soll VMware MVP auch auf Geräten mit geringer Leistung laufen.

Ideal für Team-Handys

Der Handy-Besitzer kann dann einfach die Oberfläche wechseln. Dies macht nicht nur bei der Trennung von privaten und dienstlichen Daten Sinn, sondern auch bei Handys, die von mehreren Personen genutzt werden - in einer Firma oder in der Familie.

VMware streicht auch den Vorteil für Unternehmen heraus. Anwendungen müssten nur einmal entwickelt werden und würden über eine virtualisierte Oberfläche auf allen Geräten laufen. Dies spare Zeit und Geld.

Monica Basso, Vizepräsidentin des Marktforschers Gartner, kommt in einer Studie zum Schluss: "Wir sagen für 2012 voraus, dass mehr als 50 Prozent der neuen Smartphones mit einer virtualisierten Oberfläche ausgeliefert werden."


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14. November 2008 | 18:17 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Virtuelle Umgebung, VMware Mobile Virtualization Platform, VMware MVP, virtuelle Oberfläche, Team-Handy


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