Fraunhofer

Internet via DVB-T mit 18 Mbit/s

Das Überall-Internet gibt es bereits. UMTS erreicht mehr Menschen als das Überall-Fernsehen DVB-T - allerdings bloß mit 384 kbit/s in ländlichen Gebieten, wo es DSL nicht oder nur mit geringen Bandbreiten gibt.

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) hat nun DVB-T als Alternative für den Internetzugang fernab der großen Städte entwickelt. Über DVB-T wurden im Testbetrieb Privathaushalte mit 18 Mbit/s versorgt.

DVB-T: Bislang nur fernsehen im Freien
DVB-T: Bislang nur fernsehen im Freien
Allerdings ist nur der Empfang von Daten auf diese Weise möglich. Wer selbst Daten verschicken will (und sei es, um einen Download anzustoßen), muss auf einen anderen Kanal ausweichen: ISDN, DSL light oder das Handy. Ähnlich funktioniert auch der Internetzugang über Satellit.

Internet-Empfang im Garten

"Da DVB-T eine wesentlich niedrigere Frequenz nutzt als zum Beispiel UMTS, werden nur wenige, bereits vorhandene Sender zur Abdeckung der Gebiete benötigt", so Karl Jonas, Leiter der FOKUS-Abteilung Network Research.

Innerhalb dieses Gebietes kann man sich dann auch frei bewegen. Genauso wie man den Fernseher samt DVB-T-Empfänger in den Garten mitnehmen kann, lässt sich dort auch mit einem Laptop im Internet surfen.

Die Lösung entstand im Rahmen des EU-Projekts DAIDALOS (Designing Advances Network Interfaces for the Delivery and Administration of Location independent, Optimised personal Services). Ziel ist die nahtlose Integration von WLAN, UMTS und DVB-T.


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3. November 2008 | 11:36 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Fraunhofer, DVT-T, Internetzugang, DSL, Kabel, DSL light, Land, Überall-Fernsehen, FOKUS, Rückkanal


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