Studie

Das iPhone ist kein Luxusgut

Das Institut Comscore hat untersucht, wer das iPhone in den USA nutzt und wie. Grundlage war die Nutzung in den Monaten Juni, Juli und August. Demnach wenden sich gerade Nutzer mit geringerem Einkommen dem iPhone zu und ersetzen damit anscheinend andere Geräte und Dienste.

Sicherlich ist das iPhone auch bei Gutsituierten beliebt. 43 Prozent der Nutzer verdienen mehr als 100.000 Dollar im Jahr. Stark im Kommen sind allerdings diejenigen, die nur ein kleines oder mittleres Haushaltseinkommen aufweisen können.


Das iPhone 3G ersetzt Festnetzanschluss und MP3-Player
Das iPhone 3G ersetzt Festnetzanschluss und MP3-Player

In der Gruppe mit einem Jahresverdienst von 25 bis 50 Tausend Dollar gab es nach den drei Monaten 48 Prozent mehr iPhone-Nutzer, in der Gruppe von 50 bis 75 Tausend Dollar 46 Prozent mehr.

Jeden Monat 70 Dollar zahlen

Bei der Anschaffung eines iPhones kommen zu den einmaligen Kosten von 200 Dollar monatlich noch mindestens 70 Dollar hinzu. Dem stehen aber Einsparungen bei anderen Geräten oder Diensten gegenüber, wenn das iPhone tatsächlich zur Kommunikation und Unterhaltung genutzt wird.

Dass dies der Fall ist, sieht Comscore in der Tatsache, dass der Anteil der unteren Einkommensgruppe auch allgemein bei der Nutzung von Smartphones und mobilen Diensten überdurchschnittlich anstieg.

30. Oktober 2008 | 13:33 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Studie, iPhone, Apple, Comscore, Besserverdienende, Gutsituierte, Haushaltseinkommen, Geringerverdienende, Festnetzanschluss, MP3-Player



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