Eee-Top

Eee-PC als Desktop-Rechner - nur anders

Bei manchen Geräten weiß man einfach nicht, was sie sind. Der neue Eee-Top von Asus sieht auf den ersten Blick wie ein Desktop-Rechner aus. Auf dem Tisch steht ein 15,6 Zoll großer Monitor, davor liegt eine Tastatur. Doch das ist der Eee-Top nicht.

Der Rechner steckt mit im Monitor drin. Dort kann auch die Tastatur befestigt werden. Mit einem Tragegriff ist der Eee-Top so transportabel wie ein Laptop. Aber auch das ist der Eee-Top nicht.


Eee-Top: Kein Desktop-Rechner, kein Laptop, kein Netbook
Eee-Top: Kein Desktop-Rechner, kein Laptop, kein Netbook

Ein Blick auf die inneren Werte zeigt die Nähe zum Netbook. Zu Intels Atom-Prozessor N270 gesellen sich ein Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 160 GB große Festplatte. Im Modell ET1603 sitzt noch die Grafikkarte ATI Mobility Radeon HD3450, im Modell ET1602 nicht. Doch auch ein Netbook ist der Eee-Top nicht.

Mini-Linux ergänzt Windows XP


Wer Tastatur und Maus nicht zur Hand hat oder nicht mag, kann den Eee-Top auch über den Touchsreen bedienen - wie bei einem Tablet-PC. Mit einem Stift oder per Finger. Der Bildschirm misst 15,6 Zoll in der Diagonalen und zeigt 1.366 x 768 Punkte an.

Als Betriebssystem kommt Microsoft Windows XP Home zum Einsatz, ergänzt durch ein Mini-Linux, das den Zugriff auf Webbrowser, Instant Messaging oder Fotoverwaltung innerhalb von sieben Sekunden ermöglicht. Währenddessen bootet Windows weiter. Express Gate nennt Asus diese Funktion.

Asus hat auch die Menüs angepasst, um eine ähnlich einfache Bedienung wie auf den Eee-PCs zu ermöglichen. Dieses Konzept rechtfertigt auch, dass die Eee-Marke fremdgeht. Günstig soll der Eee-Top ebenfalls sein, obwohl Asus noch keinen Preis nennt.

4,4 Kilogramm auf dem Schoß

Der Asus-Rechner hat vier USB- und drei Audio-Schnittstellen sowie einen Gigabit-LAN-Port auf der Rückseite. An der Seite befinden sich zwei weitere USB-Ports. Der Eee-PC funkt über WLAN b/g/n.

Mit den Maßen von 40,7 x 34,0 x 4,3 cm und einem Gewicht von 4,4 Kilogramm ist der Eee-PC nicht nur wuchtiger als ein Netbook, sondern auch als ein ausgewachsener Laptop. Der Eee-Top ist kein Gerät, das man abends vor dem Fernseher auf den Schoß nimmt.

Den Weg am Freitagabend zum Auto und von dort ins Wochenendhaus und am Sonntagabend zurück, macht es aber genauso gut wie ein Laptop. Ende November wird der Eee-Top in Deutschland und Österreich in schwarzem oder weißem Klavierlack erhältlich sein.


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16. October 2008 | 17:58 Uhr | Peter Giesecke | Trackback

Tags: Eee-Top, Asus, Eee-PC, Desktop-Rechner, Touchscreen, Laptop, Netbook, Express Gate, Mini-Linux, Klavierlack


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